Beilstein Editorial office

Qualität wird im Beilstein-Institut seit jeher groß geschrieben. Um sicherzustellen, dass die Artikel im Beilstein Journal of Organic Chemistry und im Beilstein Journal of Nanotechnology den hohen Qualitätsstandards entsprechen, werden sie einer ausführlichen Begutachtung durch Fachwissenschaftler unterzogen.

 

 

Qualitätskontrolle

Die Mitarbeiter der Qualitätskontrolle prüfen die eingehenden Manuskripte auf Qualität, Neuheit, Originalität und auf inhaltliche Relevanz für das Journal, in dem der Artikel veröffentlicht werden soll. Zudem durchlaufen seit 2011 alle Manuskripte eine Plagiatsprüfung. Im Anschluss an die Qualitätskontrolle werden die Manuskripte für das Peer-Review-Verfahren freigegeben.

Eine beträchtliche Zahl der eingehenden Manuskripte wird bereits vor dem Peer-Review-Verfahren abgelehnt. Plagiarismus zählt zu den häufigen Ursachen für eine Ablehnung oder eine Revision durch die Autoren. Bei rund 40% der eingehenden Manuskripte spielt Plagiarismus eine Rolle und führt bei 5–10% zu einer unmittelbaren Ablehnung.

 

Produktion

Alle Aspekte der Manuskriptbearbeitung – vom Peer-Review-Verfahren bis zur Veröffentlichung in den Beilstein Open Access Journalen und der Archivierung in Volltextarchiven wie PubMed Central – gehören zum umfangreichen Aufgabenbereich der Beilstein Redaktion.

Zunächst unterstützen die Mitarbeiter der Beilstein Redaktion die Editoren der Beilstein Open Access Journale bei der Durchführung des Peer-Review-Verfahrens. Dazu werden mindestens zwei Gutachten unabhängiger Experten eingeholt. Fallen die Gutachten und die finale Entscheidung des Editors positiv aus, prüft die Redaktion die Manuskripte auf Inkonsistenzen und führt formale Anpassungen durch. Dazu zählt neben einer sprachlichen Optimierung auch eine Graphikbearbeitung. Allein im Jahr 2013 hat die Beilstein Redaktion mehr als 400 wissenschaftliche Artikel mit über 9000 Manuskriptseiten und rund 8000 Graphiken bearbeitet und veröffentlicht.

 

 

beilstein Publishing system

Das Beilstein Publishing System (BPS) wurde 2008 fertiggestellt. In enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Editorial Boards entwickelte das Beilstein Editorial Office ein maßgeschneidertes Publikationssystem für die Beilstein Open Access Journale. Programmiert, betreut und weiterentwickelt wird das System von der IT-Abteilung des Beilstein-Instituts.

Thematische serien

Thematische Serien widmen sich speziellen Fachgebieten. Die Auswahl der Themen erfolgt durch die Wissenschaftler des Beilstein-Instituts und die Mitglieder der Editorial Boards – Associate Editors und Editors-in-Chief. Die Thematischen Serien behandeln neben bedeutenden aktuellen Forschungsgebieten auch aktuelle Themen, die im Kommen sind. Die Editoren der Thematischen Serien sind Experten auf dem Gebiet und sind entweder als Associate Editors in den Beilstein Editorial Boards vertreten oder fungieren als Guest Editors für die jeweilige Serie.

Bislang wurden mehr als 60 Thematische Serien in den Beilstein Open Access Journalen veröffentlicht. Die meisten Serien sind auch in gedruckter Form erschienen und an Forscher auf dem jeweiligen Gebiet verteilt worden.